Informationen zum Linux-Pool
Der Linux-Pool im Raum 118 rechts des RRZ steht für Studierende und Angehörige der Universität während der Öffnungszeiten zum freien Arbeiten zur Verfügung. Er ist mit Beamer und Tafel ausgestattet und kann über die Serviceline des RRZ für Veranstaltungen und Seminare gebucht werden.
November 2010: Der Linux-Pool wurde mit aktuellen Anwendungen und einer neuen Betriebssystemversion neu eingerichtet. Die wichtigsten Änderungen zur bisherigen Installation:
- Mit Hilfe des Novell-Clients kann auf die UHHDisk zugegriffen werden.
- Als Drucksystem wird iPrint statt CUPS mit lpr verwendet. Alle Druckjobs erfordern die Angabe einer UHH-Kennung mit Paßwort.
- Der barrierefreie Zugang wurde verbessert, und es stehen mehr Sprachen zur Verfügung.
- Der KDE-Desktop ist in Version 4.3 statt bisher 3.5 installiert.
- An- und Abmelden
Zum Anmelden geben Sie unter „Benutzername“ Ihre UHH-Kennung ein, danach die Return-Taste (nicht die Tab-Taste) und unter „Passwort“ Ihr Passwort. Überprüfen Sie ggf. im Menü „Sitzungsart“ unten links die zu startende grafische Oberfläche. Drücken Sie dann die Return-Taste.
Wenn Sie den Rechner verlassen, melden Sie sich unbedingt ab, aber schalten Sie den Rechner bitte nicht aus. Zum Abmelden gibt es mehrere Möglichkeiten: - „Abmelden“ im Kontrollmenü (links unten in der Menüleiste).
- bei KDE: klicken mit der rechten Maustaste auf den Desktop und dann auf „Abmelden“.
- Fenstermanager mit Strg+Alt+Backspace beenden (zweimal drücken).
- Zugangsberechtigungen
Der Pool ist mit einer UHH-Kennung nutzbar. - Drucker
Gedruckt wird über iPrint-Dienst. Es stehen folgende Drucker zur Verfügung: - RRZ_swDrucker_1OG (Raum 117, 1. OG)
- RRZ_swDrucker_EG (Raum 6 und Raum 14b, EG)
- RRZ_Farbdrucker (Raum 6, EG)
Für die Ausgabe auf dem Plotter in Raum 6 (EG) drucken Sie ihre Dokumente bitte als pdf in eine Datei und nutzen Sie den Plot-PC in Raum 6 für den Ausdruck.
Beachten Sie die Anleitung zum Drucken im Linux-Pool.
Nach dem Absenden eines oder mehrerer Druckaufträge können Sie weiter arbeiten oder zu einer der Druckstationen gehen und dort einen oder mehrere Druckaufträge freigeben. Sie finden die Druckstationen in den Räumen 117 (1. OG neben dem Linux-Pool) sowie Raum 6 und Raum 14b im EG.
Eine Anleitung für die Druckstationen finden sie hier.´
- Pool-Geräte
Der Linux-Pool besteht aus 14 Rechnern mit dem Betriebssystem SUSE-Linux SLED11 SP1. Das sind Dell-PCs mit einem Intel Core 2 Duo 1,86 GHz Prozessor, 1 GB Arbeitsspeicher, ATI Radeon Grafikkarte, DVD RW-Laufwerk und zwei USB-Schnittstellen vorne am Gehäuse. Die 17'' Monitore kommen von Fujitsu Siemens. - Grafische Oberflächen
Die Standard-Oberfläche bei der Erstanmeldung ist Gnome. KDE und andere Oberflächen können individuell eingestellt werden, werden aber vom RRZ nicht unterstützt. Dazu geht man auf "Sitzungsart" unten links im Anmelde-Bildschirm und wählt die bevorzugte Oberfläche aus. Wurde die Einstellung der Oberfläche verändert, gilt danach die zuletzt benutzte Oberfläche. Gnome und KDE sind komfortable Oberflächen, die ähnlich wie Microsoft Windows bedient werden können. Bei der Anmeldung, insbesondere bei der Erstanmeldung, ist Gnome jedoch schneller als KDE betriebsbereit. - USB-Geräte
Die USB-Anschlüsse befinden sich an der Vorderseite der Geräte. Nach dem Verbinden mit einem USB-Gerät wird ein Symbol dem Arbeitsplatz-Fenster hinzugefügt. Ein Klick darauf zeigt den Inhalt an. Das Symbol verschwindet wieder, wenn Sie das USB-Gerät herausnehmen.
- Browser und Mail
Es stehen die Browser Forefox und Konqueror zur Verfügung. Sie sind über das Programm-Menü unter „Internet -> Web-Browser“ erreichbar. Empfohlen wird Firefox.
Der E-Mail-Verkehr sollte vorzugsweise über das Webmail-Interface des Rechenzentrums abgewickelt werden. Wenn Sie Evolution, Kontact bzw. Thunderbird verwenden, müssen diese noch konfiguriert werden.
Alle gängigen Shells (bash, zsh, ksh, tcsh usw.) stehen zur Verfügung. Als Login-Shells sind bash oder ksh eingestellt.
Quotierung (betrifft nur persönliche Kennungen)
Für persönliche Kennungen ist der Plattenplatz auf dem public-Server auf 100 MB (kurzzeitig 150 MB) beschränkt. Achten Sie darauf, diese Grenze nicht zu überschreiten. Die grafischen Oberflächen versuchen bereits beim Anmelden, viele Dateien anzulegen, und wenn das wegen Überschreitung der Quota nicht geht, ist eine grafische Anmeldung nicht möglich (siehe dazu unten: „Mögliche Probleme“). Beherzigen Sie folgende Regeln:
- Verhindern Sie von vornherein das Erzeugen unnötiger Dateien. Setzen Sie Cache-Größe Ihres Browsers auf 0.
- Löschen Sie nicht mehr benötigte Dateien endgültig. Leeren Sie den Papierkorb (rechte Maustaste -> "Müll leeren")
- Speichern Sie größere Datenmengen von vornherein auf einem externen Medium (USB-Stick, DVD brennen).
- Legen Sie wichtige Dateien nicht auf dem Desktop an, sondern in einem speziellen Unterverzeichnis Ihres Home-Directories. Eine eventuelle Bereinigung Ihres Datenbestandes ist dann sehr einfach dadurch möglich, dass Sie alles außer diesem Verzeichnis löschen.
Mögliche Probleme
- Sie können sich in der grafischen Oberfläche nicht mehr einloggen.
Mögliche Gründe: - Ihre Kennung ist abgelaufen oder gesperrt.
- Sie haben ein falsches Passwort eingegeben.
- Ihre Quota (bei persönlichen Kennungen) ist voll.
Abhilfe: Versuchen Sie es auf einer Textkonsole. Drücken Sie Strg+Alt+F1 (statt F1 geht auch F2 bis F6). Melden Sie sich an, indem Sie Kennung und Passwort eingeben. Wenn das nicht möglich ist, liegt es an a) oder b). Wenn es klappt, liegt es vermutlich an der Quota (siehe Punkt 10). Sie sollten dann alle überflüssige Dateien löschen, um Platz zu schaffen.
Zum Löschen einzelner Dateien dient das Kommando
rm datei . Zum Löschen eines kompletten Verzeichnisses (Vorsicht!)
rm -r verzeichnis . Danach melden Sie sich mit dem Kommando
exit wieder ab, wechseln mit der Tastenkombination Alt+F7 auf die grafische Oberfläche und versuchen erneut, sich anzumelden.
- Ihr Vorgänger hat vergessen, sich abzumelden.
Drücken Sie Strg+Alt+Backspace (2 x drücken), um das grafische System neu zu starten. - Ein Dokument lässt sich nicht öffnen.
Das Problem hat mit den Zeichenkodierungen bei verschiedenen Betriebssystemen zu tun. Meistens sind davon Dateien betroffen, die Umlaute oder Sonderzeichen im Dateinamen haben und auf einem Windows-Rechner erstellt wurden. Benennen Sie die Dateien einfach um. Anschliessend lassen sie sich meist öffnen. - Es geht überhaupt nichts mehr.
Nur wenn der Rechner eindeutig völlig konfus ist, greifen Sie zum letzten Mittel, dem Neustart: Beenden Sie den graphischen Dektop mit Strg-Alt-Backspace (2 x drücken), warten Sie auf den Anmeldeschirm und starten Sie den Rechner neu mit dem entsprechenden Feld auf dem Anmeldeschirm.
Falls Sie Hilfe benötigen oder Fragen haben, wenden Sie sich bitte an die Benutzerberatung im Raum 19 oder an unsere Service-Line: rrz.serviceline@rrz.uni-hamburg.de