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Windows Vista im Universitätsnetz


Das Windows Betriebssystem Vista, galt als Nachfolger von Windows XP. Wie auch bei der Einführung von Windows XP ist bei Vista in der Anfangsphase mit kleineren und größeren Problemen zu rechnen.

Deshalb ist Windows Vista, in Absprache mit dem Senatsausschuss für Datenverarbeitung, vom Regionalen Rechenzentrum (RRZ) der Universität Hamburg nicht freigegeben worden. Das heißt, es kann nicht mit Unterstützung bei Problemen mit der Migration, der Installation oder der Einbindung ins Universitätsnetz gerechnet werden. Es werden auch bis auf weiteres noch keine Windows-Vista-Lizenzen über den Select-Vertrag ausgegeben.

Die nächste vom RRZ unterstützte Betriebssystemversion ist Windows 7. Vista-Kompetenz wird nicht aufgebaut werden.

 

Wer auf Nummer sicher gehen will:

Für einen sofortigen Umstieg von einer bestehenden Windows XP-Installation auf Windows Vista oder Windows 7 gibt es keinen Grund.

Microsoft hat den technischen Support für Windows XP Professional bis zum Jahr 2014 verlängert. (Also rechnet auch Microsoft mit einem längerfristigen Einsatz von WinXP.)

Für Windows Vista muss von deutlich höheren Hardware-Anforderungen ausgegangen werden. Deshalb sollte eine Migration früherer Windows Betriebssysteme auf Windows Vista, insbesondere bei älteren Systemen, sinnvollerweise an den Austausch der Hardware gekoppelt werden.

Generell empfehlern wir anstelle eines Umstiegs auf Vista den Umstieg auf Windows 7 zu prüfen.

 

Was ist beim Umstieg auf Windows Vista zu beachten?

Die Kompatibilität von Windows Vista mit dem Netz der Universität, der vorhandenen Standardsoftware, den installierten Clients und den notwendigen Treibern ist zu prüfen.

Dazu gehört z.B.:

- der Zugang zum Netz der Universität mit privaten und dienstlich genutzten Notebooks (WLAN) unter Vista mit der notwendigen Zugangssoftware (VPN-Client für Windows, SSH-Software PuTTY),

- das Anti-Viren Programm Sophos, Produkte zur Textverarbeitung und andere vorhandene Standardsoftware,

- die Unterstützung der im Universitätsnetz eingesetzten Drucker, Plotter und anderer Ausgabegeräte,

- der zurzeit eingesetzte Novell Client 4.91 SP5 und frühere Versionen. Sie sind nicht für Windows Vista brauchbar. Das heißt, ein neuer Client muß installiert und konfiguriert werden.

 

Einige zusätzliche Hinweise:

Wenn es für Ihre Hardware, speziell Peripherie, wie z.B. Drucker, aktuell keine passenden Treiber gibt, fragen Sie beim Hersteller nach, wann damit zu rechnen ist. Es werden immer wieder neue Treiber auf den Markt gebracht. Für ältere Geräte wird es u.U. keine Treiber für Vista mehr geben.

Windows Vista wird in verschiedenen Editionen für Home- und Business-Anwendungen angeboten. Wie schon bei Windows XP sind die Home-Editionen nicht für den Einsatz in einem Unternehmensnetz konzipiert. Das RRZ unterstützt daher die Windows 7 Pro-Edition. Vista wird nicht unterstützt werden.


Weitere Informationen zu Vista finden Sie auf der Microsoft Windows Vista Startseite:

http://www.microsoft.com/germany/windows/products/windowsvista/default.mspx

Angaben zur empfohlenen Hardware und zu den Mindestvoraussetzungen für Windows Vista finden Sie unter:

http://technet.microsoft.com/en-us/windowsvista/aa905075.aspx


Bitte beachten Sie dabei, dass die Angaben von Microsoft eher konservativ sind.

 

Autor: APS, Stand: 08.12.2010 10:26 Uhr

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