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Das Hochverfügbarkeitscluster

Seit Anfang 1990 betreibt das RRZ Novell-Server, die Dienste zur Unterstützung von Arbeitsplatzrechnern anbieten. In erster Linie sind das Datei- (UHHDisk) und Druckdienste (iPrint/NDPS). 

Sie bilden ein Hochverfügbarkeitscluster, das an die Zentrale Speicherinfrastruktur (ZSI) der Universität angeschlossen ist.  Das Cluster wird von der Arbeitsgruppe APS betreut.

Das Cluster für die Dateidienste besteht aus sechs Cluster-Knoten und wird derzeit unter dem Linux-Betriebssystem Novell Open Enterprise Server 2  mit Novell Cluster Services (NCS)  betrieben. NCS sorgt dafür, dass bei Ausfall eines Servers sämtliche Dienste von den restlichen Servern übernommen werden. Dabei bleiben die Namen und IP-Adressen der Dienste erhalten, so dass der Anwender im Idealfall von dem Serverausfall nichts merkt.

Die vier Cluster-Knoten sind an die ZSI des RRZ redundant angeschlossen und bieten den Plattenplatz im SAN als Cluster-Volumes an. Diese Cluster-Volumes beinhalten die Home-Verzeichnisse der RRZ-BenutzerInnen sowie die Projekt- und Gruppen-Verzeichnisse der MitarbeiterInnen der UHH, wobei der Zugriff über native NetWare-Mechanismen und über das Web möglich ist. Die Volumes sind an die zentrale Datensicherung angeschlossen und werden einem täglichen Viren-Scan unterworfen.

Neben dem Cluster für die UHH-Disk betreibt die Gruppe APS weitere Cluster für die Druckdienste, für den Verzeichnisdienst eDirectory sowie für das Desktopmanagement mit ZCM.

Autor: APS, Stand: 24.06.2011 14:42 Uhr

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