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Nutzung des Subversion-Servers

Das auf Antrag eingerichtete Subversion-Repository befindet sich auf dem Server:

svn.rrz.uni-hamburg.de

Für die im Antrag angegebene Projektkennung wird vom RRZ das Schreib- und Leserecht für das Repository eingetragen. Weitere Nutzer (Projektkennungen) können lesenden oder schreibenden Zugriff erhalten. Die Verwaltung dieser Nutzer obliegt dem Inhaber der Projektkennung. Bereitgestellt wird dazu eine Webschnittstelle (ganymed.rrz.uni-hamburg.de, nur aus dem Uni-Netz nutzbar). Der Zugang zur Webschnittstelle und zum Subversion-Repository ist paßwortgeschützt.

Die Rechte sind immer auf das gesamte Repository bezogen. Eine pfadbasierte Rechtesteuerung ist für den RRZ-Subversion-Server nicht vorgesehen. Auch Benutzergruppen können nicht definiert werden. Wahrscheinlich sind bei dieser möglichst einfach gehaltetenen Konfiguration einige weitere mit Subversion prinzipiell mögliche Nutzungsweisen nicht umsetzbar. Wenn Sie eine solche Nutzungsweise benötigen, setzen Sie sich bitte mit dem RRZ (Serviceline) in Verbindung. Wir prüfen dann, ob sich Ihr Fall ohne großen Aufwand konfigurieren läßt.

Der Subversion-Server läuft gegenwärtig unter openSUSE 12.1, die installierte Subversion-Version ist 1.6.17. Nutzer des Subversion-Servers müssen auf ihren PCs passende Client-Versionen selber installieren. Dabei ist zu beachten, daß in der Regel neuere Client-Versionen (> 1.6.17) gut mit Subversion 1.6.17 funktionieren, aber dort eventuell auch Funktionen angeboten werden, die auf dem Subversion-Server nicht verfügbar sind. Die Nutzung von Clients vor der Version 1.5 ist nicht möglich.

Es gibt eine Vielzahl von graphischen Clients für Subversion. Sie sind für alle gängigen Betriebsysteme frei verfügbar. Beschreibungen, Anleitungen, FAQs usw. sind auf der Subversion-Webseite zu finden. Einige im folgenden kurz beschriebene Beispiele für Client-Aktionen beziehen sich aber auf die Eingabe von Kommandos über die Tastatur.

Beispiele für die Subversion-Nutzung durch einen Client für das Repository ,,Repo1'':

  • ,,Erstbefüllung'' des Repositorys mit den Dateien im lokalen Verzeichnis ,,Quellverzeichnis":

svn import Quellverzeichnis https://svn.rrz.uni-hamburg.de/Repo1 -m "Kommentar"

  • Auslesen des Repositorys in das lokale Zielverzeichnis ,,Zielverzeichnis":

svn co https://svn.rrz.uni-hamburg.de/Repo1 Zielverzeichnis

  • Update der Dateien im lokalen Verzeichnis mit den Dateien im Repository:

svn update

  • Einspielen einer neuen Version von einer oder mehreren Dateien aus dem aktuellen lokalen Verzeichnis in das Repository:

svn ci -m "Kommentar"

Beim Zugriff auf ein Repository muß man sich zumindest bei ersten Mal mit Kennung (UniHH-Kennung) und Paßwort authentifizieren. Es werden auf Clientseite lokal die Authentifizierungs- und Revisionierungsdaten gespeichert (unter Linux in den Verzeichnissen ~/.subversion und .svn in den jeweiligen Zielverzeichnissen).

Wir empfehlen aus Sicherheitsgründen dringend, die lokale Speicherung des Paßworts abzustellen. Setzen Sie dazu im Abschnitt [auth] der Datei config im Verzeichnis ~/.subversion die Option store-passwords = no.

Je nach der für das Repository eingetragen Berechtigung kann eine Kennung lesenden oder schreibenden Zugriff haben. Eine nicht eingetragene Kennung hat keinerlei Berechtigung, auf die Daten zuzugreifen.

Im Prinzip gibt es mehrere Möglichkeiten des Zugriffs auf ein Subversion-Repository. Aus Sicherheitsgründen sind für den Subversion-Server des RRZ nur verschlüsselte Datenübertragungen erlaubt. Der vom RRZ bereitgestellte Standardzugang erfolgt über einen auf dem Subversion-Server laufenden Apache-Webserver (https, Port 443, SSL-Verschlüsselung), wie in den obigen Beispielen zu sehen ist. Der Zugang über svnserve (svn, Port 3690, SASL-Verschlüsselung) ist nur gegenwärtig nur nach Rücksprache mit dem RRZ möglich.

Wegen des Zugangs über https ist ferner der lesende Zugriff auf ein Repository mittels Webbrowser möglich (https://svn.rrz.uni-hamburg.de/repositoryname). Auch dabei wird nach Kennung und Paßwort gefragt.

Wenn ein Repository nicht mehr benötigt wird, kann es vom Inhaber der Kennung, für die es eingerichtet wurde, nicht selber gelöscht werden. Eine Löschung erfolgt durch das RRZ. Setzen Sie sich dazu bitte mit der Serviceline des RRZ in Verbindung.

Beachten Sie bitte ferner, daß das Repository bei Sperrung der Kennung nicht mehr benutzt werden kann. Bei Löschung der Kennung wird auch das Repository gelöscht.

Autor: Thies Meincke, Stand: 24.04.2012 16:56 Uhr

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