Virtuelle Server
Das RRZ der Universität Hamburg bietet seinen Nutzerinnen und Nutzern virtualisierte Server für eigene IT-Dienste an. Hierfür werden mit einer Virtualisierungssoftware mehrere virtuelle Serverinstanzen als „Gastsysteme“ auf dem „Wirtssystem“ einer physikalischen Maschine betrieben.
Das RRZ stellt dabei sicher, dass das Wirtssystem stabil und sicher läuft. Der Nutzer des Virtuellen Server stellt sicher, dass das Gastsystem und alle installierten Applikationen sicher und stabil laufen und auf dem aktuellen Patch-Stand sind.
Es sind nicht alle System für die Virtualisierung geeignet: - Ein System, das einmal am Tag Daten von einem Anbieter abholt und abspeichert und den Rest des Tages im Ruhezustand verbringt ist sehr gut geeignet für die Virtualisierung.
- Ein System, das den ganzen Tag schwere Berechnung durchführt und von dem Ruhezustand träumt, wenn die Ressourcen es zulassen, ist gewiss nicht zur Virtualisierung geeignet.
Als Faustregel gilt: Dienste die dauerhaft mehr als 25% der Ressourcen in Anspruch nehmen, sind nicht für die Virtualisierung geeignet.
Dienste, die das RRZ anbietet, wie WWW und Datenbankserver müssen vorrangig in Anspruch genommen werden. Nur wenn aus bestimmten Gründen die vom RRZ angebotenen Dienste nicht genutzt werden können, kann ein Virtueller Server beantragt werden.
Auf den Gastsystemen kann jedes Betriebssystem installiert werden, das mit der Virtualisierung zurecht kommt. Vom RRZ wird bei Bedarf ausschließlich "Open SuSE Linux" installiert. Andere Betriebssysteme müssen vom Betreiber selbst beschafft und installiert werden.
Gerne helfen wir beratend weiter, ob eine Applikation für den Betrieb auf einem virtuellen Server geeignet ist.
Die Benutzungsordnung kann hier eingesehen werden. Ein Nutzungsantrag kann hier ausgedruckt werden.
Autor: Arne Hofmann, Stand: 24.04.2007 08:42 Uhr |