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Das Präsidialnetz der Uni Hamburg

Das Präsidialnetz ist ein eigenständiges VLAN an der Universität Hamburg, das die Mitarbeiter im Präsidialbüro und bei den Vizepräsidenten vernetzt.

Aufbau

Das Präsidialnetz basiert auf einem Active Directory von Microsoft. Darüber werden alle Geräte und Benutzer zentral administriert.
Die Email-Konten der Benutzer werden auf einem zentralen Exchange-Server verwaltet. Dieser ist mit einer Zusatz-Software versehen, die es ermöglicht, auch POP3-Postfächer anderer Mailserver, wie z. B. HERMES serverbasiert abzuholen. Alle eingehenden Emails werden vor der Bereitstellung an den Empfänger auf eventuelle Viren gescannt.
Der Internet-Zugriff erfolgt über einen Proxy-Server, der gleichzeitig den gesamten Internetverkehr auf eventuell enthaltene Viren überprüft.
Sämtliche Daten im Verzeichnis Eigene Dateien und auf dem Desktop der Benutzer werden zentral auf dem Server gespeichert. Darüber hinaus stehen auf diesem Fileserver auch noch Freigaben für gemeinsam genutzte Dokumente der jeweiligen Benutzerbereiche zur Verfügung.

Vor- und Nachteile für den Nutzer

Welchen Nutzen bringt das?
Nachfolgend sind einige wesentliche Vorteile für den Nutzer aufgeführt. Diese Liste ist jedoch nur beispielhaft. Weiterführende Wünsche können hier oft mit geringem Aufwand ebenfalls realisiert werden.

  • Die Benutzer können gesichert und verschlüsselt auf zentral abgelegte Emails und Dateien zugreifen. Dadurch haben Hacker und Datenspione kaum eine Chance. Trotzdem besteht weiterhin der Zugang zum Internet und zu freigegebenen Fachbereichs-Servern.
  • Durch die zentrale Ablage der Benutzerdaten können die Benutzer an jedem Arbeitsplatz im Präsidialnetz mit ihrer Anmeldung arbeiten und haben vollen Zugriff auf die benötigten Dateien.
  • Durch gemeinsam genutzte Verzeichnisse müssen Vorlagen und andere gemeinsam genutzte Dokumente nur an einer Stelle gepfegt werden und jeder berechtigte hat Zugriff zu den aktuellen Daten.
  • Durch eine zentrale Datensicherung ist die Gefahr von Datenverlusten durch defekte oder Bedienfehler sehr gering.
  • Die zentrale Verwaltung der Emails und Termine über den Exchange-Server erlaubt es, dass auf diese Daten bei Berechtigung auch gemeinsam zugegriffen werden kann. Bei der optionalen Nutzung der Abholung externer Email-Konten kann auch auf diese Mails gemeinsam zugegriffen werden, sie werden auf Viren gescannt und z. B. eine Abwesenheitsnachricht muss nur an einer Stelle gepflegt werden.
  • Zentrale Virenscanner für Emails und das Internet verringern die Gefahr von schädlichen Viren am Arbeitsplatz erheblich.


Welche Nachteile haben die Benutzer dadurch?

  • Durch die zentrale Dateiablage müssen auch alle Daten erst einmal über das Netz. Alte BNC-Verkabelungen und einige alte Netzwerkkomponenten stellen hier an einigen Standorten einen Engpass dar. Vom Benutzer erfordert dies oft etwas Geduld, bis die angeforderten Dateien zur Verfügung stehen.
  • Der Zugriff auf Emails und Dateien ist nur noch innerhalb des Präsidialnetzes möglich. Die Nutzung von zu Hause aus, über UMTS oder vom Hotel aus ist aus Sicherheitsgründen daher nur über eine spezielle VPN-Software möglich. Dies schließt jedoch leider eine Nutzung über das Wireless LAN der Universität Hamburg aus.
  • Der Zugriff auf das Internet dauert etwas länger. Schließlich muss jede angeforderte Datei erst einmal auf Viren geprüft werden.

Autor: Holger Linde, Stand: 03.05.2011 15:56 Uhr

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