Datenschutz und Sicherheit von Zoom
Hier finden Sie Informationen zur sicheren Nutzung der Videokonferenz-Plattform Zoom und über die personenbezogenen Daten, die dabei verarbeitet werden.
Inhaltsverzeichnis
Wie sicher ist die Nutzung von Zoom für Videokonferenzen?
Um den unerwünschten Beitritt von Fremden zu Videokonferenzen zu verhindern ("Zoom bombing"), muss für jede Zoom-Konferenz ein Kenncode gesetzt werden.
Zusätzlich zum Kenncode kann die Teilnahme an einer Konferenz auf angemeldete Nutzende beschränkt werden. Bei der Anmeldung für Universitätsangehörige per SSO werden nur die zur Authentifizierung nötigsten personenbezogenen Daten übermittelt.
Die Verbindung zwischen dem Zoom-Client, mit dem Sie an einer Konferenz teilnehmen, und den Zoom-Server, auf dem die Konferenz läuft, ist stets verschlüsselt.
Wer ist verantwortlich für die Verarbeitung der Daten?
Verantwortlich ist die Universität Hamburg, vertreten durch ihren Präsidenten.
An wen kann ich mich wenden, wenn ich Fragen zum Datenschutz habe?
Die Datenschutzbeauftragteder Universität steht Ihnen für alle Fragen rund um den Datenschutz zur Verfügung.
Zu welchem Zweck sollen die Daten verarbeitet werden?
Die Verarbeitung ist erforderlich zur Nutzung der Videokonferenz-Plattform Zoom zur Durchführung von Online-Unterrichtseinheiten in der Lerngruppe und individueller Betreuung und Beratung in Kleingruppen oder Einzeltreffen.
Auf welcher Rechtsgrundlage erfolgt die Verarbeitung?
Die Verarbeitung erfolgt auf der Grundlage Ihrer Einwilligung.
Welche personenbezogenen Daten werden bei Teilnahme an einer Zoom Videokonferenz verarbeitet?
Bei der Teilnahme an einer Zoom-Videokonferenz ohne eigenes Nutzerkonto werden Metadaten zur Konferenz verarbeitet:
- Titel
- Beschreibung (optional)
- IP-Adresse
- Informationen zum genutzten Endgerät
- Chat-Inhalte
Bei der Teilnahme an einer Zoom-Videokonferenz mit universitärem Nutzerkonto (nicht erforderlich), werden außerdem folgende Daten verarbeitet:
- Vor- und Nachname(n)
- universitäre E-Mail-Adresse
- Benutzerkennung
- Statusgruppe (Mitarbeitende / Studierende)
Eine Speicherung von Videokonferenzen und Chats durch die Universität erfolgt nicht.
Datensparsamkeit
Damit nicht mehr Daten als unbedingt notwendig an Zoom übermittelt werden müssen, sind einige Einstellungen für alle Nutzenden der Universität Hamburg gesetzt und können nicht individuell angepasst werden:
- Koferenz-Teilnehmende müssen Audio und Video eignständig aktivieren. Bei Webinaren ist dies nur für Hosts und Diskussionsteilnehmer*innen möglich.
- Die lokale Aufzeichnung einer Konferenz ist standardmäßig deaktiviert, kann aber durch den Host aktiviert werden. Aufzeichnungen sind nur für Webinare erlaubt, nicht für reguläre Meetings!
- Beim Start, Neustart oder dem Ende einer Aufzeichnung der Konferenz wird ein Audiosignal für alle Teilnehmenden abgespielt. Außerdem erscheint während der Aufzeichnung ein visueller Hinweis darüber, dass die Konferenz aufgezeichnet wird.
- Die Speicherung von Aufzeichnungen in der Zoom-Cloud ist deaktiviert.
- Die Funktion zur Fernunterstützung ist deaktiviert.
- Meetings mit nur zwei Teilnehmenden werden nicht in der Berichtsfunktion aufgeführt.
- Das Aufmerksamkeitstracking ist deaktiviert.
- Die Feedback-Funktion zur Meeting-Qualität ist deaktiviert.
Wer hat Zugriff auf die personenbezogenen Daten?
Die Universität hat keinen Zugriff auf Nutzerkonten, die von Studierenden erstellt werden.
Alle Teilnehmer einer Videokonferenz haben Zugriff im Sinne von Sehen, Hören und Lesen auf Inhalte der Videokonferenz und des Chats. Der Anbieter hat Zugriff auf die verarbeiteten Daten im Rahmen der Auftragsverarbeitung und auf Weisung der Hochschulleitung.
An wen werden die Daten übermittelt?
Das Unternehmen Zoom Video Communications, Inc., welche die Videokonferenz-Plattform Zoom betreibt, verarbeitet dazu die personenbezogenen Daten in unserem Auftrag, darf sie also nur entsprechend unserer Weisungen und für unsere Zwecke und nicht für eigene Zwecke nutzen, d.h. weder für Werbung noch an Dritte weitergeben.
Wie lange werden die Daten gespeichert?
Die Universität speichert keine personenbezogenen Daten im Zusammenhang mit der Nutzung von Zoom. Videokonferenzen und Chats werden nicht aufgezeichnet und weder durch Universität noch den Anbieter gespeichert. Die Inhalte von Chats werden gelöscht, sobald ein Konferenzraum geschlossen wird.